Dem Weg des Windes folgen

Wow, ich versuche jetzt schon zum x-Mal einen guten Start für diesen Beitrag zu finden, während mein Kopfhörerkabel kaputt ist und immer nur auf einer Seite Musik spielt, wenn ich es nur 1mm bewege. Muss ich noch anmerken, dass es heute einfach nicht mein Tag ist? Warum ich trotzdem schreibe? Ich würde gerne sagen, weil es mich aufmuntert, therapeutisch auf mich wirkt oder Ähnliches. Fakt ist aber, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, weil ich mich schon länger nicht gemeldet habe.

Das Ganze ist eigentlich sehr witzig, denn diesen Blog und Instagram habe ich eigentlich angefangen, um Spaß zu haben und um meinen Hobbys nachzugehen. Mittlerweile bin ich aber an diesem Punkt, wo es mich unterdruck setzt, wenn die Instargam Story leer ist oder mir Leute nicht mehr folgen, weil nicht jeden Tag ein Beitrag online kommt. Wie zum Henker bin ich an diesen Punkt gekommen? Das Blöde oder auch Gute ist, ich weiß warum:

Ich möchte gerne alles perfekt machen, setze Ziele super hoch und lasse Außnahmen nicht zu, da sie ja nur zeigen, dass ich Schwach bin oder etwas nicht kann. Herzlich Willkommen in meinem Kopf! Manche erkennen sich vielleicht wieder, andere denken sich vielleicht ‚Was zum Teufel geht in ihr den vor?!‘. Ich wünschte selber, dass es nicht so wäre, da mir das gerade bei meiner Depression nicht hilft! Ich möchte das Tierleid beenden und vegan sein, nebenbei abnehmen, meinen Garten super pflegen, für alle aus meiner Familie da sein, Freunde treffen, zu Gott finden, Gesund werden, jeden Tag auf meinem Blog/Instagram präsent sein,…. Ich glaube jeder, der nicht ICH ist, merkt schnell, dass das Alles nicht gleichzeitig und sofort funkioniert. Ja und ich sehe das wie immer erst, wenn ich nichts mehr auf die Reihe bekomme und frustriert in der Ecke sitze (Ja ich habe eine solche Ecke 😉 und sie wird regelmäßig von mir besucht…).

So und warum schreibe ich das jetzt? Ich möchte offen damit umgehen, es nicht als Entschuldigung nehmen, sondern als Erklärung. Auch wenn ich heute ein Update schreibe, heißt es nicht, dass es wie gewohnt weiter geht. Ich habe nämlich keine Ahnung, wie ich das hin bekommen soll. Mal kann eine Zeit lang jeden Tag was kommen, aber dann kommt vielleicht auch eine Zeit lang gar nichts. Ich möchte wieder dahin zurück, dass dieser Blog und Instagram ein Ort ist, an dem ich mich austoben kann, meine Kreativität ausleben kann und ich mich nicht von Zahlen verrückt machen lasse. Auch möchte ich mehr Blog Artikel schreiben, denn sie machen mir mit Abstand mehr Spaß als stumpf immer die Rezepte zu veröffentlichen. Zudem schreibe ich gerne Gedichte und filme dafür kleine Videos. Ich wollte diese lange Zeit nicht veröffentlichen, da sie ja nicht in meinen Feed passen…. Damit ist jetzt Schluss! Ich möchte Rezepte veröffentlichen, aber nur wenn ich dazu wirklich Lust habe, euch aber auch hautnah mitnehmen und einfach Spaß am schreiben, filmen und fotografieren haben. Denn mit meiner neuen Ausbildung kann ich dieses „hauptberufliche“ bloggen nicht machen und da ich so auch nicht mehr 100% Spaß dran habe, würde ich es eh nicht mit vollem Herzen machen.

Also erwartet nicht zu viel, ich möchte meiner Kreatvität freien Lauf lassen, wann sie will. Ich möchte nicht der Norm entsprechen die einen einheitlichen Feed hat, mit nur 1-2 Themen, so bin ich einfach nicht! Ich denke für dich als Leser, ist das bis zu einem bestimmten Punkt egal und ich mache mir wahrscheinlich wieder viel zu viele Gedanken, aber sollte dich dieses Konzept nicht ansprechen, kann ich dir nur ans Herz legen zu anderen Bloggern zu gehen, die dem entsprechen. Ich bin keine Norm, denn ich bin ein Freigeist, ein Nordlicht das vom Wind des Nordens in viele verschiedene Ecken getragen wird und dem will ich folgen und nicht gegen an kämpfen.

Also sollte dich meine Reise interessieren, bleib gerne hier, höre meine Geschichten, sehe die Welt durch meine Augen und lasse dich ab und zu von Leckereien aus der Küche inspirieren. Ich mache dir keine Versprechen wann was veröffentlicht wird, ich kann dich nur einladen ab und zu vorbei zu schauen. Zudem soll das hier ist auch ein Versprechen für mich sein:


Liebe Lissy,

Ich werde dich nicht mehr in eine Ecke drängen. Du sollst nicht mehr der Norm entsprechen, dass tun, was der Masse enspricht oder so sein, wie andere dich haben wollen.

Du sollst dem Ruf deines Weges folgen dürfen, dich vom Wind des Nordens treiben lassen um für andere, aber vorallem für dich, wieder das strahlende Nordlicht sein, welches du schon immer warst! Sei bunt und wild, setze dir nicht überall Grenzen.

Du darfst kreativ sein, dich entfalten, dich aber auch mal zurück ziehen, wenn die Energie gerade nicht zum kämpfen reicht. Sei dir selbst eine gute Freundin und pass auf dein Herz auf. Lass Leute gehen, die deinen Weg nicht verstehen. Sei einfach der Freigeist, der du bist, denn so wie du bist, bist du schon echt gut!

In Liebe deine Lissy


Und dir wünsche ich auf diesem Wege alles Gute und Liebe! Du bist wundervoll so wie du bist! Fühl dich gedrückt!

Deine Lissy

Polnische Piroggen, ein Kulinarischer Exkurs, der sich lohnt!

Ich weiß ja nicht wie es dir geht, aber ich hatte von Piroggen noch nie was gehört! Ich bin auch nicht so der Mensch, der viele kulinarische Exkurse macht. Gut bei italienischen Rezepten ist das was anderes, da probiere ich eigentlich alles aus, was ich finden kann! Auf jeden Fall hatte ich die Piroggen schon einmal ausprobiert, ohne zu wissen wo die her kommen und vor allem wie sie heißen. Damals haben sie mir schon gut geschmeckt und das hat sich bis jetzt nicht geändert.

Zutaten

  • 300g Mehl
  • 130ml Wasser
  • 20ml Öl
  • Hackfleisch
  • Spinat
  • Zwiebeln
  • Tomate
  • … Alles was einem Schmeckt!
  • Gemüse oder und Souce dazu

Zubereitung

Schritt 1: Für die Piroggen mache ich erstmal den Teig. Dazu werden Mehl, Wasser und Öl zu einem, nicht mehr klebrigen Teig, geknetet. Er sollte dem Hefeteig ähneln, aber eben ohne Hefe und nicht mit der Absicht, dass dieser aufgeht. Trotzdem ist es wichtig ihn länger (ca. 10 Minuten) zu kneten, damit er elastischer wird.

Schritt 2: Während der Teig etwas ruht, mache ich die Füllung. Oben bei den Zutaten habe ich eine Auswahl hinein geschrieben. Ich mache gerne eine Füllung aus Spinat, mein Freund liebt Hackf´leisch darin. Deswegen nur die allgemeinen Angaben:

Für die Füllung bringe ich alle Zutaten auf eine Temperatur und schneide alles klein. Dann mixe ich es in einer Schüssel zusammen und Würze es noch mit meinen Gewürzen und Kräutern. Man kann auch gerne Quark oder Ei als Bindemittel nehmen, ich brauche es nicht, aber manche mögen es lieber, wenn der Inhalt fest ist.

(Die Menge muss man selber abschätzen lernen. Ich mache generell eher weniger Füllung und Fülle die letzten Taschen mit Apfel oder anderem Obst als Nachtisch. Ansonsten findetet ihr im INternet weitere Füllungen und deren Maßangaben)

Schritt 3: Nachdem die Füllung(en) fertig ist, gehe ich ans befüllen der Teigtaschen. Dafür teile ich immer kleine Kugeln ab und rolle sie zu Kreisen auf 10cm Durchmesser aus.

Schritt 4: In die Kreise kommt ungefähr ein EL Füllung hinein. Dann klappe ich eine Seite auf die andere, sodass ich einen Halbkreis habe. Dann werden die aufeinander liegenden Enden zusammengedrückt, sodass kein Inhalt austreten kann.

Schritt 5: Die Zubereitung, bzw. die Fertigstellung ist auch wieder etwas individuell. Man kann sie 20 Minuten im Dampfgarer garen lassen. Oder man kann kocht sie in Wasser, ungefähr 10-15 Minuten. Die letzte Möglichkeit ist in der Pfanne mit einem Deckel. Heißt auf niedriger Stufe braten und durch die angestaute Hitze (Deckel) den Inhalt garen. Wie lange, müsst ihr herausfinden. Gerade bei Fleisch lieber etwas länger garen lassen, damit es wirklich durch ist!

Ja und damit wären die Piroggen auch fertig. Wer mag kann eben auch Gemüse dazu machen oder eine Sauce. Man kann sie aber auch in Asia-Soja-Sauce tauchen. Einfach, wie man mag!

Ja ich wünsche dir guten Appetit und fühl dich gedrückt! Ich hoffe dir geht es Gut!

Deine Lissy

Bruschetta super schnell und genau super lecker!

Ich wusste schon sehr lange, was Bruschetta ist, hab es aber nie probiert, da ich dachte es wäre eh nur wie Tomatensalat. Aber gerade mit frischem Baguette und guter Balsamico Cremé ist es einfach nur super lecker! Ich habe es auch gerne mal zum Frühstück dazu gegessen oder als ein kleines Essen, wenn es man schnell gehen muss. Also ein ganz simples und schnelles Rezept:

Zutaten

  • 350g Tomaten
  • 1 kleine Knoblauchzehe oder etwas Knoblauchpulver
  • 2 EL Öl
  • Balsamico Cremé
  • Zwiebel wer mag
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Schritt 1: Als Erstes entkerne ich die Tomaten, heißt das Flüssige in der Tomate wird raus geholt. Dann spühle ich sie noch mit Wasser aus und trockne sie auf einem Küchentuch.

Schritt 2: Bevor die Tomate jetzt in eine kleine Schale kommen kann, schneide ich sie noch in kleine Würfel.

Schritt 3: Wenn die Tomaten fertig sind, kann man die Knoblauchzehe mit hinein pressen. Ich benutze gerne Knoblauchpulver, da es nicht gleich so scharf ist. Auch gebe ich jetzt das Öl, Salz und Pfeffer mit dazu.

Schritt 4: Entweder man isst es gleich oder stellt es noch abgedeckt in den Kühlschrank, damit es durchziehen kann.

Wenn ich es dann essen möchte, toaste ich ein bisschen Baguette und gebe die Tomaten drauf. Danach gebe ich die Balsamico Cremé hinzu und genieße das leckere Essen!

Ja wie ihr lesen konntet, geht das Ganze super schnell und einfach. Ich bereite es gerne Morgens beim, bzw. nach dem Frühstück vor und esse es dann bei Gelegenheit.

Ja ansonsten wünsche ich dir noch einen wunderschönen Tag und fühl dich einmal lieb gedrückt!

Deine Lissy

Zeit der Veränderung! Es wird sich vieles Ändern…

Ich weiß noch nicht wie und was ich in diesem Artikel schreiben werde… Lange wollte ich gar nichts dazu schreiben, wusste nicht wie und ob es richtig ist. Jetzt aber fühlt es sich richtig an. Ich hoffe, dass die Worte einfach so kommen, denn ich habe mir nichts überlegt. Nicht, was ich genau schreiben will und wie ich das Ganze am besten erklären kann. Deswegen fange ich jetzt einfach an und schaue mal wohin die Worte führen:

Vor fast genau zwei Jahren bin ich hier nach Minden gezogen einerseits, da mein Freund hier wohnte und mir die zwei Jahre Fernbeziehung mehr als gereicht haben und weil ich hier meine Ausbildung als Fachinformatikerin angefangen habe. Zwei Wochen nach meinem 17ten Geburtstag ging das Abenteuer Ausziehen, Berufsleben und Selbstständig sein, los. Nicht langsam, nein vom einen auf den anderen Tag. Es war sehr schön, manchmal traurig, schwierig aber auch unglaublich spannend! Mein Leben hat sich mehr, als um 180° gedreht. Es hat sich wie ein komplett neues Leben angefühlt. Die Tage und Wochen vergingen viel viel schneller als gedacht. Ich lebte mich in meiner eigenen Wohnung ein und war nach der Arbeit nicht mehr ganz so K.O, sodass ich auch wieder privat mehr machen konnte außer eben Haushalt, Arbeiten und Schlafen.

Leider blieb das nicht so. Ich mag zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht alles über diese Zeit erzählen, aber einen Teil kann ich doch schreiben, da ich diesen Teil schon so oft der Polizei erzählen musste, dass es mich sehr abgestumpft hat. Ich verbinde damit wenig Gefühle, da ich es aus Selbstschutzt wie eine Geschichte und nicht wie wirklich Erlebtes, erzähle:

Nach ein paar Wochen in der Wohnung fing es an, dass es mit meinen Nachbarn Probleme gab. Meine Nachbarin wurde mishandelt und vergewaltigt und da ich die direkte Nachbarin war, habe ich das alles mit bekommen, teils gehört, teils gesehen. Da es meistens in der Nacht war, fing es an, dass ich nachts nicht mehr schlafen konnte. Das zog sich in den Arbeitstag und so war ich öfter Krank, da Schlafmangel nicht lange gut geht. Je mehr ich zu Hause ware, desto mehr habe ich mit bekommen. Das wurde zu einem Abwärtsstrudel. Ich musste mindestens zweimal in der Woche die Polizei rufen und lebte zunehmend in Angst. Die Frau hat nie gegenüber der Polizei zu gegeben, dass ihr Freund ihr was antut, da sie nicht wollte, dass er ins Gefängnis kommt und sie wieder allein ist. Mich hatte sie als Vertrauensperson auserkoren und so sah ich die Verletzungen und hörte von ihr von den Sachen, die er ihr antat. Der schlimmste Punkt wurde rund um Weihnachten/Silvester erreicht (2018). Der Mann der das Ganze getan hat, hat schließlich mitbekommen, dass ich die Polizei gerufen habe. Als er das erfahren hat, war er betrunken und voller Drogen. Er wollte mich angreifen und kam mir sehr nah. Die Polizei kam rechzeitig und konnte eingreifen, aber ab diesem Zeitpunkt war ich dort nicht mehr sicher. Ich bin dann zu meinem Freund und wir haben und zusammen eine Wohnung gesucht und so sind wir sehr schnell zusammen gezogen, damit ich auch so schnell es ging dort weg konnte. Danach war alles wieder gut, ich hatte zwar immer noch die Schlafprobleme, aber ich habe wieder normal gearbeitet.

Die Polizei kam immer wieder auf mich zu und ich sollte immer wieder Zeugenaussagen machen. Auch habe ich denen erzählt, was mir gedroht wurde und was ich erleben musste, nur hat das niemanden wirklich interessiert. So wurde der Mann nicht belangt und hat keine Strafe bekommen.

Mir ging es trotzdem Augen scheinlich besser und so machte ich normal weiter. Das änderte sich aber, als mir auf einmal auf der Arbeit (in der Kantine) eine Hand auf die Schulter gelegt wurde. Als ich mich umdrehte stand der Mann dort, der die Frau misshandelt und mir gedroht hatte. Er erzählte mir, dass er jetzt hier arbeitet und drohte mir zwischen den Zeilen (so habe ich es wahr genommen). In dem Augenblick stand ich starr da, ich war vor Angst so gelehmt, dass ich weder gehen noch was sagen konnte. An diesem Nachmittag bin ich komplett zusammen gebrochen. Ich hatte eine Panikattacke und kam nicht mehr klar. Wenige Wochen später wurde ich von meinem Arzt krank geschrieben, da ich nur noch mit Angst zur Arbeit gegangen bin und nichts mehr auf die Reihe bekommen habe.

Ja und jetzt sitze ich hier, bin seit dem Krankgeschrieben und mir wurde im Herbst letzten Jahren die Diagnose, Posttraumatisches Belastungssymdrom mit schweren Depressionen und schweren Angstzuständen, diagnostiziert.

Mittlerweile geht es mir, nach einem dreiviertel Jahr Krankschreibung und Therapie, besser und so war die Frage, wie es weitergehen soll. Damit kommen wir zu der großen Veränderung: Ich habe mich dazu entschieden meine Ausbildung zu kündigen, da ich einfach nicht wieder zurück gehen kann. Ich fange deswegen ab 1.8.20 eine neue Ausbildung an, damit es mir wieder besser geht und ich wieder arbeiten gehen kann ohne im Hinterkopf zu haben, dass mir wegen dem Mann etwas passieren könnte. Ich kann nur hoffen, dass mich die Arbeit ablenkt und sich mein Leben weiter normalisiert.

Ich habe lange überlegt, ob das nicht eine Art Aufgeben wäre und ja das ist es, aber anders geht es nicht! Diese Ausbildung passt besser zu mir, da sie meine große Leidenschaft anspricht und sie ist so ganz anders als die jetzige. So kann ich komplett neu beginnen.

Ich fange also ab August eine Ausbildung als Konditorin an! Gerade euch brauche ich nicht erklären, wie sehr ich backen, kochen und Lebensmittelverarbeitung liebe!

Ja mit dieser Entscheidung wird sich vieles Ändern. Auch wenn es in meiner Ausbildung auch über die Themen geht, wie auch hier in diesem Blog, wird sich auch hier etwas ändern. Im Moment gibt es fast jeden Tag einen Beitrag und dieses Pensum werde ich wahrscheinlich nicht weiter durch ziehen können. Dafür werde ich aber mehr von meiner Ausbildung berichten, da sie eben themlich zu diesem Blog passt. Also werden sich die Inhalte und deren Häufigkeit ändern. Was das Backen angeht, kann ich da durch aber fachlich besseren Content liefern und euch den ein oder anderen „Profi“-Tipp geben.

Ja viel mehr kann ich dazu auch nicht schreiben, denn Vieles muss und wird sich dann erstmal finden müssen. Ich bin selber gespannt, wie es mir dann psychisch und körperlich gehen wird. Aber ich möchte über alles offen mit euch reden, in der Hoffnung, dass ich nur einer Person helfen kann oder andere Anregungen aus den Artikeln mitnehmen können.

Also bitte gebt nicht auf, wenn ihr gerade an einem schweren Punkt seid! Glaubt mir, ich weiß wie schlecht es einem gehen kann und vor welchen Abgründen man manchmal steht. Aber auch wenn es ein langer Weg ist davon weg zu kommen, man kann ihn gehen. Ich hätte das alles nicht ohne professionelle Hilfe geschafft, also holt euch Hilfe, wenn ihr sie braucht, es ist keine Schande! Ich glaube an dich! Also geh deinen Weg!

Ansonsten wünsche ich dir von Herzen eine schöne kommende Woche! Dass du viel Spaß und Freude hast und viele wundervolle Sachen erleben kannst! Fühle dich ganz dolle gedrückt!

Deine Lissy

Schnelle Sonntagsbrötchen, wie vom Bäcker!

Zum Rezept meiner normalen weißen Frühstücksbrötchen habe ich auf Instagram eine Umfrage gemacht, ob ihr lieber Weizen- oder Vollkornbrötchen mögt. Dort ist zu meinem Erstaunen raus gekommen, dass viele eher die Vollkornbrötchen essen. Naja und so war mir klar, dass ich dringend auch für diese Brötchen ein Rezept schreiben muss. Also hier kommt es und ich hoffe, dass jetzt auch die Vollkornbrötchenfraktion auf ihre Kosten kommt 😉

Zutaten

  • 200g Weizenmehl (oder z.B. auch Dinkel)
  • 200g Dinkelvollkornmehl
  • 100g Roggenvollkornmehl
  • 40g frische Hefe
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Zucker
  • 250g warmes Wasser
  • Körner und Samen nach Lust, zum Bestreuen

Zubereitung:

Schritt 1: Als Erstes wird ein schneller Hefeteig hergestellt (Anleitung bekommt ihr, wenn ihr auf den Link geht.). Dafür einfach alle Zutaten nehmen, bis auf die Körner und Samen. Wenn ihr diese mit in den Teig rein haben möchtet, müsst ihr diese 1 zu 1 mit etwas Mehl ersetzten (Bsp.: 10g Körner mit 10g Mehl). Gerade bei Lein- und Chiasamen besonders wichtig!

Schritt 2: Wenn der Hefeteig fertig ist, lasse ich den Teig ca. 1-2 Stunden ruhen.

Schritt 3: Sobald die Ruhezeit um ist, hole ich den Teig aus der Schüssel raus und gebe ihn auf meine bemehlte Arbeitsfläche. Dort teile ich ihn dann in 6 gleich große Teile. Diese falte ich nach und nach zu kleinen Brötchten. Dann kommen sie entweder auf Backpapier und das auf ein Backblech oder auf eine Silikon Backmatte (wer hat). So lasse ich sie dann bedeckt weitere 30 Minuten gehen.

Schritt 4: Jetzt wird der Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt. Während dessen bepinsel ich die Brötchen mit Wasser und gebe dann die gewünschten Samen und Körner rauf. Zum Schluss bestreue ich sie noch leicht mit Mehl und ritze sie Längs ein wenig ein.

Schritt 5: Jetzt kommen die kleinen für ca. 45 Minuten in den Backofen. Ob sie fertig sind stellt man fest, in dem man ein Brötchen mit einem Handschuh rausholt und auf die Unterseite leicht klopft. Hört sich das Ganze „hohl“ an, sind sie fertig, wenn nicht, müssen sie noch ein bisschen drin bleiben.

Ja und wenn sie dann fertig sind, heißt es abkühlen lassen und dann noch leicht warm genießen! Für mich ist das abkühlen lassen der schwerste Teil! Da die Küche immer schon herrlich nach frisch Gebackenem riecht, hab ich meistens schon sehr viel Hunger, aber naja das Warten muss leider sein.

Ansonten wünsche ich dir nur noch gutes Gelingen und viel Erfolg! Berichte gerne, wie sie bei dir geworden sind! Fühl dich gedrückt,

Deine Lissy

Rote Grütze oder auch: Der rote Traum!

Meine Oma ist eine super Köchin und immer, wenn ich zu Besuch komme, macht sie Grießbrei, Kuchen oder auch mal rote Grütze. Ich liebe diese „alten Rezepte“ von ihr! Da das ein schnelles und leckeres Mittagessen ist, habe ich es vor nicht all zu langer Zeit, selber ausprobiert. Mein TK-Obst musste verbraucht werden und so schien es die perfekte Lösung zu sein und naja das war es definitiv. Also probiert es gerne mal aus, gerade zu Porridge schmeckt es auch super lecker!

Zutaten

  • 500g Obst (z.B. (tiefgefrohrene) Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren,…)
  • 2 EL Stärke
  • 2 3EL Wasser
  • 1 Spritzer Zirononensaft
  • 2-3 EL Erythrit

Zubereitung

Schritt 1: Wenn man TK-Obst nimmt, fällt dieser Schritt weg, wenn nicht, muss man das Obst jetzt erstmal waschen und von evtl. Grünzeugs befreien.

Schritt 2: Als Nächstes kommt alles an Obst in einen kleinen Topf. Der Herd wird angestellt und so lasse ich alles auf, erst höchster und dann mittlerer Stufe einkochen. Das kann bis zu 20 Minuten dauern, gerade bei TK-Obst braucht dieser Schritt länger.

Wenn du merkst, dass Ganze brennt am Topfboden an, einfach etwas Wasser dazu geben.

Schritt 3: Sobald das Obst fertig, also weich ist und zu einer Art Brei geworden ist, kommt das Wasser und die Stärke zum Einsatz, genauso wie der Zucker/Erythrit. Wie bei einem Pudding kommt erst der Zucker hinein und dann mische ich das kalte Wasser und die Stärke in einem Glas mit einander und gebe es dann zur köchelnden Fruchtmasse. Dann wird es so lange gerührt und auf dem Herd gelassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dann vom Herd nehmen und umfüllen.

Ich esse gerne ein Wenig einfach so. Einen Teil lasse ich aber auskühlen und stelle ihn bis zum nächsten Morgen in den Kühschrank, um ihn dann zum Früstück zu essen. Meistens gebe ich es dann nochmal mit etwas Hafermilch und Haferflocken in einen Topf und mache mir so ein Früchte-Porridge.

Egal in welcher Form, hoffe ich, dass du es genießen kannst. Es ist wirklich sehr schnell gemacht und man kann es für so viel verwenden (Frühstück, Nascherei oder z.B. als Fruchteinlage in Torten!). Also hab viel Spaß mit dem Rezept und genieße die Zeit in der Küche! Fühle dich gedrückt!

Deine Lissy

Leinsamenbrot, gesund und super lecker!

Wer kennt das berühmte Weltmeister Brot, das man fast überall bekommt? Ich kenne es sehr gut, da es eigentlich mein lieblings Brot ist. Also wenn ich mal im normalen Supermarkt Brot hole, dann dieses. Ja und wie es immer so ist, wollte ich auch mal selber ausprobieren, wie genau man das zubereiten kann. Also es ist super lecker geworden, vielleicht nicht genauso wie das Orginal, aber defintiv sehr nah dran! Wenn du magst, probiere es doch mal aus!

Zutaten

  • 450g Dinkelmehl
  • 250g Wasser
  • 25g Hefe
  • 40g Leinsamen
  • Sonnenblumenkerne
  • 2 TL Salz oder Brotgewürz
  • 1 TL Zucker

Zubereitung

Schritt 1: Als Erstes bereiten wir den lansamen Hefeteig vor. Besonderheit dieses Mal ist, dass wir einen Teil des Mehles mit Leinsamen ersetzten, so ist der Teig etwas klebriger, dass ist aber vollkommen normal! Die Sonnenblumenkerne werden jetzt noch nicht mit verarbeitet.

Schritt 2: Wenn der Hefeteig fertig ist, stelle ich ihn für ca. 8 Stunden an einen warmen Ort (25°C-30°C). Dort darf er erstmal in Ruhe gehen, hierbei muss man darauf achten, dass die Schüssel groß genug ist, damit sich der Teig verdoppel, bzw. verdreifachen kann.

Schritt 3: Nach den 8 Stunden hole ich ihn aus seiner Schüssel raus und gebe ihn auf eine bemehlte Oberfläche (Küchentisch, etc.). Dann falte ich ihn so lange, wie es geht (Obere Seite nach unten, um 90° drehen und wieder umklappen….). Danach kommt er wieder für 1 Stunde in die Schüssel. Sollte der Teig jetzt noch klebrig sein, einfach noch etwas Mehl einkneten.

(Vorher darf der Teig gerne etwas klebriger sein, da die Leinsamen immer noch mal Feuchtigkeit aufsaugen. Jetzt müsste das aber schon geschehen sein, deswegen darf man ihn jetzt so lange kneten und immer wieder Mehl dazu geben, bis er nicht mehr klebt.)

Schritt 4: Jetzt darf er nochmal für 1 Stunde ruhen. Danach wird er wieder gefaltet und kommt statt zurück in die Schüssel, dieses mal in die gut bemehlte Backform. Dort ruht er nochmals für 45 Minuten.

Schritt 5: Danach besprühe ich ihn mit Wasser, bemehle ihn nochmal und schneide ihn ein. So kommt er dann in den vorgeheizten Backofen bei 250°C Ober-/Unterhitze. Darin bleibt er, mit Alofolie abgedeckt, 50-60 Minuten.

Nach dieser Zeit kommt die Alofolie runter und ich backe das Brot noch einmal 10 Minuten, bis die Kruste schön braun geworden ist.

Schritt 6: Wenn die Backzeit rum ist, stülpe ich die Form und lasse das Brot auf dem Kopf mindestens 30 Minuten lang auskühlen. Auf dem Kopf deshalb, da die Feuchtigkeit so vom unteren Rand in die Mitte zieht und man eine weiche und saftige Krume bekommt.

Ja und dann kannst du es auch schon genießen! Uns allen schmeckt es sehr gut und ich hoffe, du kannst es auch genießen! Hab einen schönen Tag und fühle dich gedrückt!

Deine Lissy

Wok-Gemüse mit Glasnudeln, schnelles und leckeres Essen!

Da ich von meiner Oma einen Wok bekommen habe und mein Freund asiatisches Essen liebt, habe ich gedacht, ich probiere mal ein klassisch asiatisches Rezept aus. Nachdem ich im Internet gesucht habe und alles was ich gefunden habe mit Fleisch hat, habe ich mir selber ein veganes Gericht überlegt. Vorab sei auch schon einmal gesagt: Man kann das Ganze auch super leicht in einer normalen Pfanne machen, also keine Sorge, man braucht nicht extra ne’n Wok kaufen 😉

Zutaten

  • 500g Pak coi
  • 300g Champignons
  • 300g Möhren
  • 150g Bohnen
  • anderes Gemüse nach Wahl z.B. Blumenkohl, Brokkoli, Zucchini
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL Erdnussmus
  • 1 Pakung Glasnudeln
  • (optional) 1 Ei
  • Gewürze (Gemüsebrühe, Kümmel, Paprika)

Zubereitung

Schritt 1: Erst einmal wasche und schäle ich das Gemüse. Danach scheide ich alles in Mund gerechte Stücke klein. Eventuelle Reste hole ich jetzt auch aus dem Kühlschrank, um sie mit zu verarbeiten.

Schritt 2: Wenn das Gemüse soweit fertig ist, gebe ich dieses zusammen mit etwas Öl in den Wok und brate es sehr gut an.

Schritt 3: Ablöschen tue ich es mit Wasser, zusammen mit Sojasauce und dem Esslöffel Erdnussmus. Dazu presse ich auch gerne eine Knoblauchzehe mit hinein. So lasse ich das Ganze köcheln, bis die Möhren weicher geworden sind.

Schritt 4: Wenn Möhren und Co. bereit sind, schiebe ich das Gemüse an den Rand und gebe die Glasnudeln in die Mitte. Wenn die vorhandene Flüssigkeit nicht reicht, einfach noch Wasser oder Brühe dazu geben.

Schritt 5: Wenn die Glasnudeln weich sind, vermenge ich alles mit einander und schmecke es ab. Danach gebe ich je nach Geschmack noch ein rohes Ei mit dazu und lasse das Eiweiß stocken. Das Eigelb kann für unseren Geschmack gerne „roh“ bleiben. (Wäre aber offensichtlich nicht die vegane Version!)

Dann heißt es auch schon, ‚auf die Gabeln/Stäbchen, fertig, los!‘. Wer mag kann natürlich auch Tofu oder Fleisch mit dazu tun. Alles nach dem eigenen Geschmack! Auch die Glasnudeln könnte man durch gekochte Spaghetti ersetzten, dann hätte man gebratene Nudeln. Mach einfach, was dir schmeckt!

Deine Lissy

Erdbeereis, erfrischend und super fruchtig!

Erdbeere, Schoki, Vanille, dass sind die beliebtesten Eissorten, die zusammen gekauft werden. Ich liebe Eis, dass blöde ist, dass es nur sehr wenig veganes bzw. laktosefreies Eis gibt (ich rede jetzt nicht von Wassereis 😉 ). Deswegen habe ich mich nach meiner Erdbeer-Pflück-Aktion Erdbeeren eingefroren, um daraus eben gutes veganes Erdbeereis zu machen. Also falls du gerade in der Erdbeersesaion nicht weißt wohin damit, wäre das Eis eine super Idee!

Zutaten

  • 300-500g gefrohrene Erdbeeren
  • 1/2 Banane
  • 200ml Sojacousine (light)
  • 2-3EL Vanillesirup/Zucker
  • guten Mixer, der auch gefrohrenes zerkleinern kann

Zubereitung

Schritt 1: Als Erstes mixe ich nach und nach die gefrohrenen Erdbeeren. Meiner Erfahrung nach ist es für viele Mixer schwieriger alles auf einmal zu zerkleinern.

Schritt 2: Wenn alle Erdbeeren die Konsistenz von Eis bekommen habe, gebe ich diese zusammen mit der Banane, Sojacousine und Vanillesirup wieder in den Mixer und vermische es so zu einer homogenen Masse.

Schritt 3: Jetzt könnte man das Ganze z.B. zur Hälfte in ein Glas füllen und es mit Hafer-/Sojamilch auffüllen. So würde man einen wirklich sehr leckeren Erdbeer-Milchshake bekommen. Für das Eis, muss das Ganze aber noch mal für ca. 1 Stunde (cremige Konsistenz) oder für 2 Stunden(feste Konsistenz) in den Gefrierschrank.

Schritt 4: Wenn die Zeit um ist, wird alles entweder direkt aus dem Einfrierbehälter gefuttert oder man füllt es um. Egal wie, man sollte es sich definitiv schmecken lassen! Ach und Achtung, es besteht definitiv Suchtgefahr.

Ich mache gerne gleich die doppelte bis dreifache Portion, damit ich noch Reste habe. Diese friere ich dann wieder ein und hole sie wieder raus, wenn mir mal wieder nach Eis ist.

Ich hoffe ihr könnt das Eis mal ausprobieren, denn gerade für den Sommer, ist es wirklich super! Auch der Erdbeer-Milchshake ist super lecker und genau das Richtige für heiße Sommertage! Also habt Spaß und probiert es einfach mal aus!

Deine Lissy

Dinkelmischbrot, einfach und genial!

Das Dinkel besser ist als Weizen höre ich in letzter Zeit wieder häufiger. Deswegen habe ich mich in die Küche begeben und ein Rezept ausgetüftelt für ein Dinkelmischbrot. Für ein Mischbrot muss das Hauptmehl (hier Dinkel) zu über 50% vorhanden sein. Typisch sind die Weizen- und Roggenmischbrote, aber dass interessiert mich wie immer eher wenig, ich koche oder backe einfach, was schmeckt und das tut es definitiv!

Zutaten:

  • 300g Dinkelmehl (normales und Vollkorn)
  • 100g Roggenmehl
  • 200g warmes Wasser
  • 15g Hefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 1/2 TL Salz

Zubereitung

Schritt 1: Als Erstes wird ein langsam gehender Hefeteig hergestellt. Wie genau das geht, erfährst du in meinem Basisrezept: Hefeteig. Ich mache den Teig immer am Abend und verarbeite den Teig erst am nächsten Morgen weiter. (Das klappt bei mir sehr gut, da zwischen Aufstehen und Früstücken bei mir 4-5 Stunden liegen.)

Schritt 2: Am nächsten Morgen nach ca. 8 Stunden Reifezeit, verarbeite ich den Teig weiter. Dafür hole ich ihn erstmal aus seiner Schüssel raus und falte den Teig (Obere Seite nach unten klappen um 90° drehen und so lange wiederholen, wie es geht.). Danach darf er das zweite Mal in seiner Schüssel für ca. 1 1/2 Stunden ruhen.

Schritt 3: Nach dieser Zeit falte ich ihn wieder, wie in Schritt 2. Dieses mal kommt er nicht zurück in die Schüssel, sondern in seine Backform. Davor wälze ich den Teigling aber nochmal gut in Mehl und tue auch noch welches in die Form, damit er sich später gut löst. So darf er dann bei 50°C im Backofen, nochmals 1 Stunde ruhen.

Schritt 4: Bevor jetzt gebacken werden kann, besprühe ich den Teig einmal mit Wasser, bemehle ihn nochmal von oben und schneide ihn ein, damit das Brot kontrolliert aufbrechen kann. Dann kann aber auch endlich gebacken werden! Dafür stelle ich den Backofen auf 240°C-250°C Ober-/ Unterhitze und lasse den Teigling dann mit Alofolie abgedeckt, um die 1 Stunde backen.

Schritt 5: Nach der Stunde nehme ich die Alofolie ab, sodass sich eine schöne braune Kruste bildet. Nach weiteren 5-10 Minuten kommt dann das Brot aus dem Ofen und darf erstmal abkühlen. Ich empfehle mindestens eine halbe Stunde!

Ja und danach darf Angeschnitten und Probiert werden. Ich liebe diesen Moment! Also viel Spaß und noch mehr Erfolg!

Deine Lissy